We moved into our new studio almost a year ago, it’s crazy how time flies. As some of you might know, before we had our studio in the countryside, but it was just to small at some point and also not ideal that it was more than an hour-drive away from Berlin. Though i have to say that it really rescued us, since the first years of building up our own company have been so stressful. Unbelievingly good, fun and rewarding, but also very stressful and filled with so much work. So working in the countryside was a very good start, because you always had such a calm surrounding in contrast to the busy work life.

But as we are mainly living in Berlin it made sense to look for a Studio which was closer to our home, so during summer 2015 we started to look for a Studio in Berlin. We thought it would be so complicated and that we would never find what we are looking for as we had so many points that were important to us. The most important thing was to have at least one window towards north and that seemed to be enough to be looking for already. Also we wanted the studio to be close to our flat and the height of the ceiling was important too, because of the tripod we wanted to buy. One day, when we had another viewing in quite a nice building (but the rooms where not ideal) I looked through its windows and could see another building, maybe only 500m away. The first thing I fell in love with were the windows. They looked so beautiful, even from 500m distance. And the whole building looked so nice, neat, but still old and charming. A perfect mix. We just decided to pass by and ask the people, if there might be free spaces. We didn’t had any hope though as from the outside it looked like every floor would be rented out. But i wasn’t! The whole first floor was empty and not rennovated yet and the other renters were super friendly and helpful and provided us with a telephone number of the landlord.

When we saw the space for the first time we just could not believe, that it was still free to rent. Everything was perfect: the light, two windows with northern light and even the height. We signed the contract a couple of weeks later, but it still took almost half a year until we could move in, because of all the renovations, that had need to be done (take a look at the „before pictures“).

All the walls were colored in yellow and some walls were even not existing, also no bathroom. So there was a lot to do before we could move in, but that also gave us some time to think and plan about all the stuff we needed to buy: a kitchen, chairs, tables and so on. And of course we where so excited, when we finally could move in beginning of february last year. The only detail, that we would have loved to keep, is the gorgeous ceiling, but the landlords were against it and told us our heating coasts would explode with such a high ceiling (it was 8m high in the beginning, so maybe that was a smart advice), so unfortunately we could not keep that and they had to lower the ceiling a bit.

But other than that, we love the transformation the space has gone through and that there are still some old details left, like the brick wall.

The most improtant part is the of course the kitchen for us. This is where all the magic happens.

We really thought a long time about which one we want to buy and ended up with a kitchen from Frama as it fits perfectly to the industrial surrounding, we are so in love with it! Some of the vintage furniture is from Ebay and a lot of the old tables and lamps via J&V and Urban Industrial.

Even if it’s almost a year, that we are working in this space now, there are still so many plans and things we want to change and do, but we are so grateful and happy to work at this wonderful space.

If you like, we can definitely post an up-date, when something has changed and developed in here.
We hope you enjoyed this little studio tour, can’t wait to show you more in our new category Designtales soon.

German Translation

Wie wir Euch schon im letzten Post erzählt haben, gibt es ab jetzt eine neue Kategorie auf dem Blog, benannt nach unserem zweiten Instagram Account: Designtales. wir wollen mehr von unserer Leidenschaft für Design und Interior mit Euch teilen, hier ist also der erste Post der neuen Kategorie Designtales, die lang angekündigte Studio tour!

Fast ein Jahr ist es jetzt schon her, dass wir in unserem neuen Studio arbeiten, es ist wirklich verrückt wie schnell die Zeit vergeht. Einige von euch wissen vielleicht, dass wir unser Studio vorher auf dem Land hatten, aber ab einem gewissen punkt wurde es uns dort einfach zu eng und klein und es war auch nicht unbedingt ideal, dass es 1 Stunde Autofahrt von Berlin entfernt war. Obwohl ich sagen muss, dass es uns die ersten Jahre wirklich gerettet hat, auf dem Land zu arbeiten, da die ersten Jahre, in denen wir uns  unsere Selbstständigkeit aufgebaut haben, wirklich stressig waren. Zwar auch unfassbar gut, vielfältig und auch belohnend, aber eben auch unfassbar stressig, gefüllt mit Unmengen an Arbeit. Da war die Ruhe auf dem Land ein guter Kontrast und Ausgleich zu all dem Stress.

Aber da wir eigentlich hauptsächlich in Berlin leben, hat es für uns irgendwann einfach Sinn ergeben, ein Studio zu suchen, dass näher an unserem Zuhause liegt.  Wir dachten, es würde unglaublich kompliziert werden etwas zu finden, was all unseren Ansprüchen und Vorstellungen gerecht wird, da es einige Punkte gab, die uns wichtig waren. Das Wichtigste war für uns, dass es mindestens ein Fenster gibt, was nach Norden geht und wir dachten, das wäre schon Herausforderung genug. Aber wir wollten auch noch, dass das Studio nicht all zu weit von unserem Zuhause entfernt liegt und die Deckenhöhe hat zusätzlich auch noch eine wichtige Rolle gespielt, wegen des Stativs, das wir uns kaufen wollten. Eines Tages, als wir eine Besichtigung in einem anderen Objekt hatten (das leider nicht unbedingt ideal war), schaute ich während der Besichtigung aus dem Fenster und sah ein anderes Gebäude, vielleicht 500m entfernt, das mir sofort besonders gut gefiel, vor allem die Fenster, das konnte ich selbst auf die Entfernung erkennen. Wir entschlossen uns also einfach vorbei zu spazieren und die Mieter zu fragen, ob nicht noch etwas in dem schönen Gebäude frei sei. Sehr hoffnungsvoll waren wir allerdings nicht, da von außen eigentlich alles vermietet aussah. Wie sich herrausstelle, war jedoch die gesamte erste Etage frei, allerdings auch noch gänzlich unrenoviert. Die anderen Mieter waren sehr freundlich und hilfreich, sodass wir uns sofort mit der Hausverwaltung in Verbindung setzen konnten. Als wir den Raum das erste Mal sahen, waren wir einfach nur hin und weg und wussten genau: das ist es! Und wirklich, alles hat perfekt gepasst: das Nordlicht, die Deckenhöhe usw..

Wenig später haben wir den Vertrag unterschrieben und waren unfassbar aufgeregt.

Einziehen konnten wir allerdings erst fast ein halbes Jahr später, wegen all der Renovierungsarbeiten, die getan werden mussten (das könnt ihr ganz gut auf den Vorher-Bildern sehen). Die wände waren nämlich fast alle gelb, einige Wände haben nicht mal existiert und es gab auch noch kein Bad.

Es gab also jede Menge zu tun bevor wir einziehen konnten, allerdings gab es uns auch Zeit für all die Dinge, die es zu organisieren galt und die wir kaufen mussten: eine Küche, Stühle, Tische usw.. und natürlich waren wir dann unglaublich glücklich als es letztes jahr im Februar endlich so weit war und wir einziehen konnten! Das einzigste, was wir nicht nach unseren Vorstellungen umsetzen konnten, war die Decke – die hätten wir nämlich gern so gelassen wie sie war, allerdings hat die Hausverwaltung dem nicht zugestimmt und uns dringend davon abgeraten, da sonst unsere Heizkosten im Winter wohl explodiert wären – die Decke war Anfangs nämlich knappe 8m hoch. Ein guter Rat also wahrscheinlich, den wir trotz aller ästhetischer Vorstellungen befolgt haben, sodass die decke um 2m abgehängt wurde.

Aber unabhängig davon lieben wir das Resultat und sind so glücklich mit der Verwandlung. Vor allem auch weil einige alte Details erhalten geblieben sind, wie z.B. die schöne Ziegelwand und die Ziegelpfeiler.

Am wichtigsten war natürlich für uns die Küche, der Ort an dem die ganze Magie passiert.

Wir haben wirklich lange überlegt, welche Küche wir uns kaufen sollen und haben uns dann letztendlich für eine Küche von Frama entschieden, da sie perfekt zu dem Industrie-Stil passt, den wir so lieben!

Einiges an Vintage-Möbeln haben wir über Ebay gefunden und viele Stühle und Tische bei J&V, die Vintage Lampen bei Urban Industrial.

Auch wenn es nun fast schon ein Jahr her ist, seitdem wir in unserem neuen Studio arbeiten, gibt es immer noch so viele Dinge, die wir planen und änderen wollen, bzw. hinzufügen. Freut euch also sicherlich auf weitere Posts vom Studio, falls ihr interessiert an Up-dates seid?!

Wir hoffen, Euch hat die kleine Tour gefallen und wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Designtales-Post!

Food Stories Studio